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04.03.2013

Ausstellung "Doppelt stigmatisiert" eröffnet

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Das Institut für Geschichte der Medizin der CharitéUniversitätsmedizin Berlin hat gemeinsam mit dem Verein totgeschwiegen e. V. die Ausstellung "Doppelt stigmatisiert. Schicksale jüdischer Psychiatriepatienten in Berliner Heil- und Pflegeanstalten unter dem NS-Regime" eröffnet. Im Rahmen des Berliner Themenjahres 2013 "Zerstörte Vielfalt" ist die Ausstellung an einem authentischen Ort, dem Haus 10 der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik, zu sehen.

Im Mittelpunkt stehen die Schicksale geistig behinderter und psychisch kranker Juden in der NS-Zeit. Die jüdischen Anstaltspatienten waren unter dem nationalsozialistischen Regime doppelt stigmatisiert: Sie wurden als Juden und als psychisch Kranke ausgegrenzt und verfolgt. Anhand zahlreicher Einzelschicksale informiert die Ausstellung über die Vernachlässigung, Misshandlung und Verfolgung der jüdischen Patienten seit 1933.

Die Ausstellung ist vom 3. März bis zum 29. November im Vivantes Netzwerk für Gesundheit, ehemalige Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik, Oranienburger Straße 285, Haus 10, in 13437 Berlin-Reinickendorf zu sehen. Geöffnet ist montags bis freitags von 10:00 bis 13:00 Uhr und sonntags von 13:00 bis 17:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Institut für Geschichte der Medizin
Verein totgeschwiegen e.V.

Kontakt

Prof. Dr. Thomas Beddies

Stellvertretender Institutsleiter Institut für Geschichte der MedizinCharitéUniversitätsmedizin Berlin
Thielallee 71
14195 Berlin

Postadresse:Thielallee 7114195 Berlin

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