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16.12.2011

Medizin im Nationalsozialismus – Gedenkort an der Charité geplant

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Das Bild zeigt Prof. Rennert und Prof. Einhäupl bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages.
Prof. Rennert (links im Bild) und Prof. Einhäupl bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. Foto: Charité

Die CharitéUniversitätsmedizin Berlin und die Universität der Künste Berlin (UDK) wollen gemeinsam ein Konzept für einen dauerhaften Ort des Erinnerns und Gedenkens an die Medizin-Verbrechen zur Zeit des Nationalsozialismus weiterentwickeln und realisieren.

Nach zweijährigen Vorarbeiten unterzeichneten der Vorstandsvorsitzende der Charité, Prof. Karl Max Einhäupl, und der Präsident der Universität der Künste Berlin, Prof. Martin Rennert, am heutigen 16. Dezember 2016 eine entsprechende weitreichende Kooperationsvereinbarung.

Die Taten der Nationalsozialisten nahmen auch von Einrichtungen der Charité ihren Ausgang und wurden durch medizinische Akteure der Charité umgesetzt. Aus diesem Grund soll der Gedenkort auf dem Freigelände des historischen Charité-Campus in Berlin-Mitte entstehen.

Das Vorhaben versteht sich als ein künstlerisches und wissenschaftliches Projekt. Ein Fachbeirat unterstützt den Realisierungsprozess. Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe setzt sich aus Mitgliedern des Instituts für Geschichte der Medizin der Charité, des Instituts für Kunst im Kontext der Universität der Künste und des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité zusammen.

Kontakt

Prof. Dr. Thomas Schnalke

Museumsleiter Medizinhistorisches Museum der CharitéCharité - Universitätsmedizin Berlin
Charitéplatz 1
10117 Berlin

Postadresse:Charitéplatz 110117 Berlin

Campus- bzw. interne Geländeadresse:Virchowweg 17

Route / Geländeplan


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