Veranstaltung für Fach- und Laienpublikum
Im Berliner Themenjahr 2013 "Zerstörte Vielfalt" und im Rahmen der Initiative "GeDenkOrt.Charité – Wissenschaft in Verantwortung" haben wir an den Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie eine neue Ausstellungsreihe begonnen.
Nach einigen Jahren wird nun die Galerie der Klinikdirektoren, die seit 2008 im Hörsaal zu sehen war, durch Portraits von Ärztinnen und Ärzten ersetzt, die aus politischen und/oder "rassischen" Gründen nach 1933 entlassen und verfolgt wurden.
Die Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie wollen mit den Portraits der "Hörsaal-Galerie" Einzelschicksale verfolgter Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie – in einem weiteren Schritt der kommenden erneuten Umgestaltung – auch von Patientinnen und Patienten exemplarisch dokumentieren. Sie zielen damit auf eine "Wissenschaft in Verantwortung" und verstehen die historische Information als Teil eines notwendigen und vielschichtigen Erinnerungs- und Vermittlungsgefüges.
Wir möchten Sie herzlich zu der Eröffnung der neuen Ausstellungsreihe einladen, und würden uns freuen, wenn Sie dabei sein können am
Montag, den 18. November 2013 von 19:00 bis 19:45 Uhr.
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P R O G R A M M
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Begrüßung
Prof. Dr. Dr. Andreas Heinz,
Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Charité – Universitätsmedizin Berlin, CCM
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"Am besten, ich mache mich auf das Schlimmste gefasst"
(Edith Jacobson, aus der Haft 1935)
Vertriebene Ärzt_innen der Psychiatrischen und Nervenklinik
Dr. Rainer Herrn
Institut für Geschichte der Medizin
Charité – Universitätsmedizin Berlin
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Kleiner Stehempfang bei Wein und Tapas
Organisatorisches
Veranstalter
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Zeit
Montag, 18. November 2013, 19:00 bis 19:45 Uhr
Ort
Ort: Campus Charité Mitte- Charitéplatz 1, 10117 Berlin
Geländeadresse: Bonhoefferweg 3, Hörsaal der Psychiatrischen und Nervenklinik
Links
Homepage der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Neurologie
Kontakt
Wissenschaftlicher Mitarbeiter Medizingeschichte